„Non scholam sed vitam discimus“ – Wir lernen nicht für die schule, sondern für das Leben. Das sagen Eltern, Lehrer und im Prinzip alle Erwachsenen den Kindern. Gerade denen, die weniger motiviert in die Schule gehen. Ob es etwas bringt, bleibt fraglich. Denn sind wir mal ehrlich – in der beispielsweise 8. oder 9. Klasse können Eltern sagen, was sie wollen. Schule ist meist „doof“, „öde“ und „nervig“. Vom Lernen und Hausaufgaben machen mal ganz zu schweigen. Die meisten erkennen erst spät(er), dass die Schule tatsächlich ein Sprungbrett ist.

 

Was fürs Leben bleibt
Hier lernt man zwar oft wirklich Dinge, die man im Leben nicht unbedingt braucht, aber vieles von  den Inhalten der Lehrpläne hat seinen Sinn und seine Berechtigung. Die Schule bereitet junge Menschen aufs Leben an sich vor, stattet sie mit Wissen aus und lehrt sie auch, sich in der Gemeinschaft einzugliedern und sich gleichzeitig auch zu behaupten. Stichwort soziale Kompetenz. Das Wissen, das man im Laufe der Schulzeit vermittelt bekommt, ist nur ein Teil dessen, was man im Berufsleben einmal braucht. Soziale Interaktion, das Miteinander – all das lernt man in der Schule, im Klassenverband so ganz nebenbei, doch vor allem das ist etwas, das man mitnimmt und auch nach der Schulzeit ganz unbewusst in sich trägt.

 

Schulbildung als Chance für beruflichen Erfolg
Natürlich sollte auch das reine Wissen-erlangen nicht in den Hintergrund geraten, denn besonders in der heutigen Zeit, in der der Arbeitsmarkt überlaufen ist und nur fachliche Kompetenz ein Weiterkommen ermöglicht, kommt es auf eine gute und solide schulische Ausbildung an. Die Ansprüche der Arbeitgeber werden immer höher und die Anzahl der Bewerber auf eine einzige Stelle steigt. Wer sich durchsetzen will, muss sich von den restlichen Konkurrenten absetzen und das geht zu einem großen Teil mit guten schulischen Leistungen.